Ausstellung: Ryō Katō – ZWISCHENZEILEN

07.09.2025 – 19.10.2025 | Vernissage: Samstag, 06.09.2025, 17 Uhr
Ort: Städtisches Museum Schopfheim
Veranstalter: Kunstverein Schopfheim e.V. & Städtisches Museum Schopfheim

Über die Ausstellung

Wir stehen vor einer Vielzahl unterschiedlicher Umweltprobleme, deren Ursachen oft sehr komplex und nicht immer eindeutig einzuordnen sind. Es gibt sowohl sichtbare als auch unsichtbare Faktoren.

Unsere eigenen Gefühle spielen dabei eine wesentliche Rolle. Wie nehmen wir den Klimawandel und die Umweltzerstörungen wahr? Sehen wir die globalen Auswirkungen, wie stark beeinflussen sie unser Leben und unsere Gesundheit?

Wie können Lösungen aussehen, wer sorgt für gute Lösungen, muss ich mich einschränken? Was bedeutet es für mein alltägliches Verhalten? All diese Fragen sind oft mit Emotionen verbunden.

Mit meiner Kunst versuche ich, diese Emotionen sichtbar zu machen, um die Betrachtenden zum Nachdenken anzuregen und einen Dialog über diese wichtigen Themen zu fördern.

Der Künstler: Ryō Katō

Der 1978 in Japan geborene und in Niimi aufgewachsene Maler Ryō Katō ist einer der jungen international anerkannten Künstler.

Er studierte an der Universität der Künste in Berlin und erlangte seinen Abschluss als Meisterschüler von Daniel Richter. Heute lebt und arbeitet er in Berlin.

Katos künstlerischer Umgang mit Umweltfragen wurde durch den katastrophalen Unfall des Kernkraftwerks Fukushima tief geprägt. Er will mit seiner Kunst die Menschen auf Umweltprobleme aufmerksam machen und sie über die Zusammenhänge zwischen Menschen, Natur, Wirtschaft, Konsum, Krieg und Religion nachdenken lassen.

Sein Werk ist mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet worden, u. a. bekam er den ersten Platz beim renommierten Ishi-Preis in Japan. 2021 erhielt er das Sonderstipendium „Initial“ von der Akademie der Künste Berlin, gefolgt vom Stipendium „NEUSTART KULTUR“ der KUNSTFONDS-Stiftung im Jahr 2022. Er ist Mitglied der Darmstädter Sezession und wurde mit deren Förderpreis ausgezeichnet.

Katos Werk wurde in den letzten Jahren in zahlreichen Galerien, Kunstmessen, Kunstvereinen und Museumsausstellungen vorgestellt. Seit einem halben Jahr begleitet und fördert ihn der bekannte New Yorker Kunstsammler und Investmentbanker Asher Edelmann. Dieser zog 1988 in die Schweiz und gründete dort in Pully am Genfer See das Museum für zeitgenössische Kunst, das FAE Musée d’Art Contemporain. Er lancierte die erste europäische Retrospektive von Robert Mapplethorpe, Jean-Michel Basquiat, Roy Lichtenstein und Peter Halley.

Einladung zur Vernissage

Der Kunstverein Schopfheim und das Städtische Museum Schopfheim laden herzlich zur Vernissage am Samstag, 06. September 2025 um 17 Uhr ein. Die Eröffnung bietet Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit dem Künstler und einem ersten Blick auf die Werke der Herbstausstellung „ZWISCHENZEILEN“.

Kurzinfo

  • Ausstellungstitel: ZWISCHENZEILEN – Ryō Katō
  • Zeitraum: 07.09.–19.10.2025
  • Ort: Städtisches Museum Schopfheim, Wallstraße 10
  • Vernissage: Samstag, 06.09.2025, 17 Uhr
  • Künstler: Ryō Katō (Japan–Berlin), Malerei
  • Stilrichtungen: Zeitgenössische Malerei mit umweltkritischem Fokus

Presseartikel

Sommerfest 2025 – Kunstverein Schopfheim

Samstag, 06.09.2025, ab 17 Uhr
Ort: Städtisches Museum Schopfheim & Museumshof
Veranstalter: Kunstverein Schopfheim e.V. in Kooperation mit Städtischem Museum Schopfheim, Förderverein fürs Museum Schopfheim (FÖSS) und Kulturbrücke Schopfheim Wehr

Ein sommerliches Kulturfest

Der Kunstverein Schopfheim lädt gemeinsam mit seinen Partnern zu einem hoffentlich sonnigen Kulturfest im und um das Städtische Museum Schopfheim ein. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf inspirierende Kunst, Musik, Performance und geselliges Beisammensein bei Sommertrinks freuen.

Programm am Samstag, 06.09.2025

17:00 Uhr – Vernissage „ZWISCHENZEILEN – Ryō Katō“

Ort: Städtisches Museum Schopfheim
Eröffnung der Herbstausstellung mit Werken von Ryō Katō. Der international anerkannte Künstler thematisiert in seiner Malerei komplexe Umweltfragen und regt zum Dialog zwischen Mensch, Natur und Gesellschaft an.

Mehr zur Ausstellung „ZWISCHENZEILEN – Ryō Katō“ lesen

19:00 Uhr – Performance „FARBEN & TÖNE“

Ort: Museumskeller, Städtisches Museum Schopfheim
Eine Uraufführung, die Musik, Malerei und Lyrik verbindet: Pianistin Julia Pleninger interpretiert Farbgedichte von Rolf Suter, während Guntram Prochaska das Gehörte live in Bilder umsetzt.

Mehr zur Performance „FARBEN & TÖNE“ lesen

Kooperationspartner

  • Städtisches Museum Schopfheim
  • Förderverein fürs Museum Schopfheim (FÖSS)
  • Kulturbrücke Schopfheim Wehr

Kurzinfo

  • Datum: Samstag, 06.09.2025
  • Beginn: 17:00 Uhr
  • Ort: Städtisches Museum Schopfheim, Wallstraße 10
  • Programm:
    • 17:00 Uhr – Vernissage „ZWISCHENZEILEN – Ryō Katō“
    • 19:00 Uhr – Performance „FARBEN & TÖNE“
  • Eintritt: frei

Performance: FARBEN & TÖNE

Samstag, 06.09.2025, 19 Uhr
Ort: Museumskeller, Städtisches Museum Schopfheim
Veranstalter: Kunstverein Schopfheim e.V. & Städtisches Museum Schopfheim

Über das Projekt

Für das Projekt FARBEN & TÖNE entlockt Julia Pleninger ihren Tasten filigrane Töne. Sie interpretiert damit Farbgedichte von Rolf Suter zwischen Gershwin bis Liszt.

Mal spielt sie solo, dann begleitet die Zürcherin den Poeten aus Weingarten/Baden. Als renommierter Performanceartist übersetzt Guntram Prochaska das Gehörte live in eigenwillige Bilder.

Im Schopfheimer Museumskeller erleben Sie die Uraufführung von FARBEN & TÖNE. Ihre Reise führt durch Zinnober – Gelb – Azur – Schwarz – Weiß & Umbra und zu sich selbst.

Die Beteiligten

Julia Pleninger – Klavier

Die Pianistin Julia Pleninger studiert zurzeit den Master Pädagogik an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) in der Klasse von Prof. Hans-Jürg Strub.

Zwischen 2009 und 2017 war sie Schülerin des Musikgymnasiums Schloss Belvedere in Weimar bei Prof. Grigory Gruzman und hatte viele Konzertauftritte deutschlandweit und im Ausland als Solistin, in diversen Kammermusikbesetzungen oder mit Orchester.

Sie war Preisträgerin an nationalen und internationalen Wettbewerben. 2014 erhielt Julia den Förderpreis der Volksbank Hochrhein Stiftung und wurde im selben Jahr für ihre musikalischen Leistungen von der Konrad-Adenauer-Stiftung geehrt.

Mit der Hindemith-Kammermusikgruppe trat sie in der Berliner Philharmonie zum Lunchkonzert auf und gewann 2015 die Kategorie „Klassische Moderne“ der Berthold-Hummel-Stiftung. Im Februar 2016 gewann sie den Rotary-Jugend-Musikpreis in Lindau.

Seit 2018 ist sie Stipendiatin der Volksbank Hochrhein Stiftung. Sie schloss 2020 erfolgreich ihren Bachelor und im Sommer 2023 ihren Master in Performance mit Auszeichnung an der ZHdK ab. Julia ist eine leidenschaftliche Pianistin, hingebungsvoll und stets innovativ kreiert sie als Solistin und Kammermusikerin einen mitreißenden Auftritt.

Guntram Prochaska – Malerei

Guntram Prochaska ist ein deutscher Aktionsmaler, dessen Werk in der Kunstszene durch seine lebendige und dynamische Herangehensweise an Farbe und Form bekannt ist.

Als Aktionsmaler verbindet er Malerei mit performativen Elementen, indem er den Entstehungsprozess seiner Kunstwerke oft als öffentliches Ereignis gestaltet.

Prochaska wurde 1958 in Karlsruhe geboren und zeigt in seinem Schaffen eine ausgeprägte Leidenschaft für expressive, spontane Ausdrucksformen. Seine Kunst ist geprägt von einem intensiven und direkten Umgang mit Materialien, bei dem er mit kraftvollen Pinselstrichen, Farbexplosionen und oft überraschenden Techniken arbeitet.

Die Aktion selbst – das Malen als körperlicher, energiegeladener Akt – steht im Vordergrund. Die Leinwand wird zur Bühne und sein Arbeitsprozess ist ein Zusammenspiel von Bewegung, Farbe und Emotion.

Thematisch setzt er sich häufig mit existenziellen Fragen, emotionalen Zuständen und der Beziehung des Menschen zur Natur auseinander. Viele seiner Arbeiten wirken roh und ursprünglich und sind offen für verschiedene Deutungen.

Durch seine performative Arbeitsweise zieht er auch außerhalb der klassischen Kunstszene Aufmerksamkeit auf sich, oft im Rahmen von Live-Events und Vernissagen.

Prochaska gilt als einer der prägnantesten Vertreter der Aktionsmalerei in Deutschland. Seine Werke sind in Galerien und Sammlungen vertreten und inspirieren durch kompromisslose Lebendigkeit und intensiven künstlerischen Ausdruck.

Rolf Suter – Lyrik

Rolf Suter spielt mit Sprache: Seine Lyrik bringt Gedanken in Bewegung und malt Bilder in Köpfe.

Als gebürtiger Schweizer, der seit seiner Schulzeit in Deutschland lebt, verbindet Suter Einflüsse beider Länder in seinen Texten.

Seit 2012 stand der Autor rund 400-mal auf Poetry-Slam-Bühnen – mit Genres von humorvoll bis tiefgründig, als Geschichtenerzähler und Wortspieler.

Es ist Suter wichtig, seinen Texten eine eigene Note zu geben, die Zuhörende mit auf eine gedankliche Reise nimmt. Wird es auf der Bühne zu ernst oder zu locker, überrascht er gern mit einer unerwarteten Wendung.

2023 gründete er den Verein „Landkulturschaffenden Südwest e.V.“, mit dem er u. a. Veranstaltungen wie Poetry Slams und Lesungen in Gefängnissen und Reha-Kliniken organisiert.

Seine Bücher Störenfrieds Reise und Tierisch menschlich, mit Illustrationen von Guntram Prochaska, zeigen seine Vielseitigkeit. In seinem aktuellen Projekt geht es um Farben von Zinnober bis Azur, Violett bis Bordeaux, die er mit Julia Pleninger am Klavier und Guntram Prochaska an der Leinwand verbindet.

Einladung

Der Kunstverein Schopfheim und das Städtische Museum Schopfheim laden herzlich ein zur Uraufführung von FARBEN & TÖNE am Samstag, 06. September 2025 um 19 Uhr im Museumskeller.

Kurzinfo

  • Titel: FARBEN & TÖNE
  • Datum: 06.09.2025
  • Uhrzeit: 19 Uhr
  • Ort: Museumskeller, Städtisches Museum Schopfheim
  • Mitwirkende: Julia Pleninger (Klavier), Guntram Prochaska (Malerei), Rolf Suter (Lyrik)
  • Genre: Interdisziplinäre Performance aus Musik, Malerei und Lyrik

Ausstellung: David Drain – Abstract only

25. Mai – 6. Juli 2025 | Vernissage: Sonntag, 25. Mai 2025, 11 Uhr
Ort: Kulturfabrik Schopfheim | Veranstalter: Kunstverein Schopfheim

Über die Ausstellung

Mit „Abstract only“ zeigt der Kunstverein Schopfheim (KVS) eine Einzelausstellung des Künstlers David Drain, dessen Werke durch fein strukturierte Oberflächen und eine klare, abstrahierte Bildsprache bestechen. Die Ausstellung läuft vom 25. Mai bis 6. Juli 2025 in der Kulturfabrik Schopfheim.

Drains Bilder bewegen sich zwischen Minimalismus und materieller Dichte, zwischen kontrollierter Konstruktion und einem Hauch rauer Spontanität. In ihren Schichtungen und Texturen offenbart sich eine stille Spannung – ohne narrative Ablenkung, „abstract only“ eben.

Der Künstler: David Drain

David Drain studierte Ingenieurwesen an der Universität Glasgow und war weltweit tätig, unter anderem 1977–1979 in der Ukraine. Seine berufliche Laufbahn führte ihn später in die Pharmaindustrie in Basel. Die Erfahrungen aus Technik, Architektur und globalen Lebensräumen fließen heute in seine Kunst ein: präzise, vielschichtig, zurückhaltend stark.

Ein zentrales Anliegen des Künstlers ist die Unterstützung humanitärer Projekte: Ein Großteil des Erlöses aus dem Verkauf seiner Werke geht an die Deutsche Stephanus Stiftung zur Hilfe für die Ukraine.
👉 www.stephanus.org/ukraine_hilfe

Einladung zur Vernissage

Der Kunstverein Schopfheim lädt Sie, Ihre Freundinnen und Freunde herzlich zur Vernissage am Samstag, 25. Mai 2025 um 11 Uhr in die Kulturfabrik ein. Die Eröffnung bietet Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit dem Künstler und einem ersten Blick auf die Werke.

Atelierbesuche sind darüber hinaus nach Absprache möglich – für alle, die David Drain und seine Arbeit intensiver kennenlernen möchten.

Kurzinfo

  • Ausstellungstitel: Abstract only – David Drain
  • Zeitraum: 25.05.–06.07.2025
  • Ort: Kulturfabrik Schopfheim, Kunstverein Schopfheim
  • Vernissage: Sonntag, 25. Mai 2025, 11 Uhr
  • Künstler: David Drain (UK), Bauingenieur, Künstler, aktiv in Basel
  • Stilrichtungen: Abstrakte Malerei, Minimalismus, Struktur, Textur
  • Zweck: Verkauf zugunsten Ukraine-Hilfe über die Stephanus Stiftung

Rahmenprogramm – 100 Jahre Hans Theo Baumann

16.11.2024, 14 Uhr
Treffpunkt städtisches Museum Schopfheim, Wallstr. 10
Ulla K. Schmid, „Baumann Werke im öffentlichen Raum – eine Stadtführung“,

01.12.2024, 11 Uhr
Kulturfabrik Schopfheim
Die „Knastbrüder“, Alemannische Lieder zur Vorstellung des Hebelkalenders von Baumann

11.12.2024, 14 Uhr 30
Städtisches Museum Schopfheim
Dominik Baiker, „Von der Skizze zur Produktion“
in der Veranstaltungsreihe „Kunst bei Kaffee und Gebäck“

31.01.2025, 14 Uhr
Kulturfabrik Schopfheim
Finnisage, Dr. Sabine Baumann im Gespräch mit Sybille Maxheimer

30.03.2025, 15 Uhr
Städtisches Museum Schopfheim
Doris Hüfner, Keramikmodelleurin, erzählt aus ihrer Zeit bei H. Th. Baumann, „Wie kommt das Loch in die Kanne?“

11.04.2025, 19 Uhr
Städtisches Museum Schopfheim
Dominik Baiker,  „Tief ins Glas schauen“, von der frühesten Glasproduktion bis zum Glas von H. Th. Baumann

29.06.2025
Exkursion des Kunstvereins Schopfheim zur Matthäuskirche/ Pforzheim
Führung Prof. Dr. Chris Gerbing

27.07.2025, 15 Uhr
Städtisches Museum Schopfheim
Marc Viardot, Marketing und Designdirektor Roca/ Laufen
„Die Rolle des Industriedesigners“

Führungen für Gruppen und Schulklassen auf Anfrage unter museum@schopfheim.de und museen@weil-am-rhein.de.

Hans Theo Baumann: Gedenkausstellungen zum 100. Geburtstag

Er wäre am 27. Oktober 100 Jahre alt geworden.

Aus diesem Anlass zeigen verschiedene Kulturinstitutionen in Schopfheim, Weil am Rhein und Huningue (F) Ausstellungen mit verschiedenen Schwerpunkten seines umfangreichen Oeuvres. Dieses umfasst ganz unterschiedliche Gattungen, Formgebung für serielle Produkte oder Unikate, angewandten Kunst wie Keramik, Tapisserien, Glasfenster sowie freie Malerei, Grafik, Zeichnungen, Relief und Skulptur. Aber alle sind sie einem der beiden Bereiche Design und Kunst zuzuordnen.

Das Museum Schopfheim konzentriert sich auf das Design mit dem Prozess der Entstehung einer Form von der Skizze zur Produktion. Die Kulturfabrik präsentiert hauptsächlich das künstlerische Schaffen in einer Verkaufsausstellung.

In Weil am Rhein wird das Schaffen Hans Theo Baumanns an zwei Orten gezeigt. Im Museum am Lindenplatz spiegeln einzelne Themenräume sein Gesamtwerk wider, u.a. Porzellan, Glas, Möbel, Keramikarbeiten, sakrale Kunst, Teppiche, Wein und Majolika. Im Museum Weiler Textilgeschichte stehen die Textilarbeiten der 1970er und 1980er für Irisette und Schiesser im Mittelpunkt.

Im Le Triangle, Huningue (F) findet sich ein Überblick zu seinem einzigartigen Design und seiner ästhetischen Kunst anhand ausgewählter Objekte.

Die überregionale Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Museen Schopfheim, Weil am Rhein und dem Kulturzentrum Le Triangle Huningue, zusammen mit dem Kunstverein Schopfheim. Das umfangreiche Begleitprogramm mit unterschiedlichen Veranstaltungen an allen Orten finden Sie hier:

Rahmenprogramm
oder bei
Städtisches Museum Schopfheim
Museum am Lindenplatz

Digitales Begleitprogramm

Schopfheim

Städtisches Museum Schopfheim
Wallstrasse 10, 79650 Schopfheim
Von der Skizze zur Produktion
27.10.2024 – 03.08.2025

Öffnungszeiten:
Mi 14-17 Uhr, Sa 11-17 Uhr, So 11-17 Uhr

Kulturfabrik Schopfheim
Johann-Karl-Grether-Straße 2, 79650 Schopfheim
Verkaufsausstellung
Kunst & Design
27.10.2024 – 31.01.2025

Öffnungszeiten:
Mi, Sa, So 14-17 Uhr
27.10.2024, 17 Uhr Vernissage, Apéro


Digitale Begleitinformationen zur Ausstellung

Führungen für Gruppen und Schulklassen auf Anfrage unter museum@schopfheim.de.

Weil am Rhein

Museum am Lindenplatz
Lindenplatz 1, 79576 Weil am Rhein
Retrospektive
Porzellan, Glas, Mobiliar, Kunst
08.11.2024 – 14.09.2025

Öffnungszeiten:
Sa 15-18 Uhr, Sonn-/ Feiertage 14-18 Uhr
08.11.2024, 18.30 Uhr Vernissage

Sonderöffnung am Weihnachtsmarkt mit Bastelstube im Museum:
29.11.2024, 17-21 Uhr
30.11.2024, 14-18 Uhr
01.12.2024, 14-18 Uhr

Monatliche kostenlose Sonntagsführungen, museumspädagogisches Rahmenprogramm. Aktionstage (Weltfrauentag, Ostern, internationaler Museumstag etc.)

Führungen für Gruppen und Schulklassen auf Anfrage unter museen@weil-am-rhein.de

Museum Weiler Textilgeschichte
Am Kesselhaus 23, 79576 Weil am Rhein
Textilarbeiten
für Schiesser & Irisette
09.11.2024 – 27.07.2025

Öffnungszeiten:
So 14-18 Uhr

• 09.11.2024, 11 Uhr, Eröffnung mit dem Kunsthandwerkermarkt
Nachmittags Basteltisch und Schmied
• 10.11.2024, 11-18 Uhr Sonderöffnung, Kunsthandwerkermarkt
Nachmittags mit Basteltisch und Schmied
• 17.11.2024, 19 Uhr
Weiler Erzähler, Sonderöffnung des Museums
• 01.12.2024, Tag der offenen Ateliers, 11-18 Uhr
Sonderöffnung mit Schmied

Regelmäßige Führungen durch die Ausstellung

Führungen für Gruppen und Schulklassen auf Anfrage unter museen@weil-am-rhein.de

Huningue

Le Triangle
3, rue de Saint-Louis, 68330 Huningue/ Frankreich
H. Th. Baumann, ein deutscher Designer
03.09.2024 – 01.12.2024

Öffnungszeiten:
Dienstag, Donnerstag und Freitag 13.30-17 Uhr
Mittwoch 9.00-12 Uhr / 13.30-17 Uhr

10.10.2024, 18 Uhr Vernissage

gerissene Zeit

ULIANE BORCHERT
das ist Farbe, Gegenständlichkeit und Vielfalt der Materialien und Techniken

Wo: Kulturfabrik Schopfheim
Wann: 17.05 – 30.06.2024

Mittwoch, Samstag, Sonntag: 14-17 Uhr

der Kunstverein Schopfheim lädt am 17.5. 2024 um 19:00 zur Vernissage „gerissene Zeit“ der Künstlerin Uliane Borchert ein.

Uliane Borchert wurde 1943 in Bütow in eine Malerdynastie hineingeboren. Sie sagt über sich selbst: „Mein Großvater, meine Großmutter, mein Vater waren Maler, auch meine drei Jahre ältere Schwester studierte an der Kunsthochschule, und mir fiel auch nichts Besseres ein als Malerin werden zu wollen.“

Nach einer Buchbinderlehre studiert Uliane Borchert von 1964 bis 1970 an der Hochschule für bildende Künste Berlin freie Grafik bei Prof. Stabenau und Malerei bei Prof. Dörries. Sie beendet ihr Kunststudium als Meisterschülerin. Von 1970 bis 1983 arbeitet sie als Kunsterzieherin in einem Heim für benachteiligte weibliche Jugendliche. Seit 1981 unterrichtet sie Schüler in Malerei und Grafik und erteilt Kunstunterricht für Bewerbungen an Hochschulen, Mappenberatung und Seminare. Seit 1983 ist sie als freischaffende Malerin, Graphikerin und Bühnenbildnerin tätig. Darüber hinaus schreibt und gestaltet sie bibliophile Bücher.

Sie arbeitet gegenständlich und expressiv, die Bilder sind geprägt von Menschen, Landschaften, Interieurs und Textbildern. Dabei steht ihr Mut zur Kontur gleichwertig zur Farbe und vermittelt den satten Ausdruck ihrer Lebensfreude.
Ihre temperamentvollen Collagen aus gerissenem, geschnittenem und gezupften Papier, in den Grundfarben und hunderten von feinen Farbtönen, Linien, Konturen und Texturen sind so komponiert, dass sich jedes Detail in einer emotional feinen Art auszeichnet und gleichzeitig alle Details einander ergänzen, sie formen eine derart lebendige Gestaltwelt, dass sie wie ein Spiegel der Welt erscheinen.

Finnissage & Sommerfest

Der Kunstverein Schopfheim lädt herzlich zu einem besonderen Event ein, das Kunst und Musik auf einzigartige Weise verbindet. Besuchen Sie uns am 29. Juni 2024 ab 18 Uhr in der Kulturfabrik, Johann-Karl-Gretherstr. 2, 79650 Schopfheim. Der Eintritt ist frei!

Finissage Uliane Borchert

Erleben Sie die beeindruckenden Werke von Uliane Borchert aus Berlin, die ihre Malerei und Grafik präsentiert. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Ausstellung in einer feierlichen Atmosphäre zu beenden und mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen.

Sommerfest mit dem Niko Halfmann Quartett

Freuen Sie sich auf einen musikalischen Abend mit dem Niko Halfmann Quartett und ihrem Programm „Atlantik Love Affair“. Die Band verspricht einen Mix aus soulful, melodic, heartwarming, groovy und jazzy Klängen. Genießen Sie die vielseitigen Kompositionen und lassen Sie sich von der Musik verzaubern.

Mitglieder des Quartetts:

  • Niko Halfmann – Saxofon
  • Tilman Günther – Klavier
  • German Klaiber – Bass
  • Hiram Mutschler – Schlagzeug

Highlights des Abends:

  • Kunst: Abschluss der Ausstellung von Uliane Borchert
  • Musik: Live-Auftritt des Niko Halfmann Quartetts
  • Public Viewing & Apero

Ort:

Kulturfabrik
Johann-Karl-Gretherstr. 2
79650 Schopfheim

Öffnungszeiten der Kulturfabrik:

  • Mittwoch: 14–17 Uhr
  • Samstag: 14–17 Uhr
  • Sonntag: 14–17 Uhr

Seien Sie dabei und feiern Sie mit uns einen unvergesslichen Abend voller Kunst, Musik und guter Gesellschaft. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

GOLDEN

In Kooperation mit der Stadt Schopfheim präsentieren wir die Ausstellung GOLDEN von Stephanie Seidlitz.

Wo: Kulturfabrik Schopfheim
Wann: 10.03 – 21.04.2024

Mittwoch, Samstag, Sonntag: 14-17 Uhr

Vernissage: 10.03.2024 ab 11 Uhr*
*Anmeldung: kultur@schopfheim.de

Wandel und Veränderung. Wir begegnen Wandel und Veränderung in unseren Lebensräumen, in unseren Beziehungsformen und in der Natur.

Wandel und Veränderung erfreuen, motivieren, belasten und bedrohen. Sie stellen uns vor neue Herausforderungen,bedeuten Bewegung. Stephanie Seidlitz nähert sich in ihren Arbeiten unterschiedlichen Auswüchsen von Wandel und Veränderung und macht sie sichtbar. Sie zeigt ihren Blick auf die Welt. Die Künstlerin ist in Inzlingen aufgewachsen und hat in Konstanz Architektur studiert. Sie hat seit vielen Jahren ein eigenes Grafikdesign-Büro in Lörrach. Stephanie Seidlitz hat viele künstlerische Projekte begleitet und hatte eigene Ausstellungen im Teufelhof in Basel und im Le Rossignol in Efringen-Kichen. In ihren künstlerischen Werken nimmt sie Bezug auf das, was um sie herum geschieht. In dieser Reflektion entstehen neue Sichtweisen.

Fotos, eigene, bis auf wenige Ausnahmen, werden in einem Transfer auf Blattmetall auf Holz gelegt. Die Technik gibt den Arbeiten eine spezielle Patina, als würde etwas Vergangenes im Jetzt in Erscheinung treten. Es entsteht so eine prägnante Tiefenstruktur, die gleichsam Zeiten verbindet, gestern, heute und morgen komprimiert.

Auszug Werke:
Die Reihe „Schmelze“ zeigt die Schönheit und die Erhabenheit von Bergwelten und zugleich auch deren Brüchigkeit, die wir uns bis vor einigen Jahren nicht hätten vorstellen können. Dort stehen sie – Aletsch, Eiger, Jungfraujoch – wunderschön, ewig und idyllisch – und leise schleicht sich die Befürchtung ein, das Bild trügt.

Im Werk „Auflösung Aletsch“ gibt es zwei quadratische Auslassungen. Diese offensichtliche Leerstelle versinnbildlicht das Fortschreiten der Veränderung. Die unaufhaltsame Auflösung.

Die Arbeit „Zeit“ zeigt das Spannungsfeld von Bewegung und Stillstand. Gleichsam in einem Vorbeischwirren entfaltet sich eine zeitliche Komponente, die zugleich im Jetzt festgehalten wird. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft münden bei zunehmender Geschwindigkeit in einen Fluß, ohne Konkretes. Alles löst sich auf.

„Der Kuss“ wird erst bei einem zweiten oder dritten Blick wahrgenommen. Die Kirchenkuppel ist als erstes zu sehen. Zwei weibliche Lippen, die sich zu einem Kuss treffen, treten anfangs in den Hintergrund. Der Gedanke dahinter ist, homosexuelle Lebensweisen der Kirche und Gesellschaft sichtbarer zu machen und der Ignoranz, Diskriminierung und Ausgrenzung entgegenzuwirken.

„Grüße von Gestern“ Eine Ode an Vergänglichkeit und Veränderung. In dieser Serie von fünf Werken werden vergessene Relikte aus vergangenen Tagen zu Protagonisten einer neuen Erzählung. Als Müll in der Natur verloren, erzählen sie von unserer flüchtigen Existenz, von Geschichten und hinterlassen einen stillen, doch eindringlichen Gruß aus einer vergangenen Zeit.

„Generation Alpha“. Im Licht der Zukunft. In diesem Moment der Gegenwart spiegelt sich die Hoffnung und Verantwortung für die kommende Generation wider, eingefangen in einem Bild, das Gegenwart und Zukunft vereint.

Bei allen Arbeiten nimmt das Blattmetall, das Gold eine zentrale Bedeutung ein. Das Gold schafft in seinem Glanz, den Schattierungen, dem Spiel mit dem Licht ein sehnsüchtig anmutendes Moment.

In Gold bewahrt wird Kostbares sichtbar. Die Welt, das Leben wird weitergegeben. Die Wertschätzung gilt den Menschen, die nachsinnen und verändern können. Das Denken über das Jetzt und die Zukunft ist wertvoll. Es eröffnet Raum für Träume, Wünsche.

substitute

Anhand der Arbeiten von Anne Mundo und Ralf Weber wird die Frage nach der
Wertigkeit von Kunst im Angesicht der verwendeten Materialien verhandelt.
Anders gefragt, hätte Leonardo die „Mona Lisa“ auch in Acryl gmalt?

Zur Vernissage am 12.01.2024 um 19 Uhr, lädt der Kunstverein Schopfheim
Sie und Ihre Freunde sehr herzlich in die Kulturfabrik ein.

Anne Mundo, Berlin, Malerei und Grafik
Ralf Weber, Freiburg, Bildhauerei, 3D Objekte

Ausstellung KV Schopfheim
12.01.2024 – 25.02.2024

Öffnungszeiten
Mittwoch, Samstag, Sonntag
14-17 Uhr

Kulturfabirk
Johann-Karl-Gretherstrasse 2
79650 Schopfheim

substitute
Sub·s·ti·tut /Substitút/
Substantiv, Neutrum [das]

bildungssprachlich etwas, was als Ersatz dient; Surrogat

Der Kapitalismus ist bestrebt, Produkte immer schneller und billiger herzustellen, um den Massenkonsum zu bedienen. Das führt zu immer neuen Ersatzstoffen, die, mit ihrer Erfindung, das eigentliche ursprüngliche Produkt zurückdrängen und zu einem Großteil ersetzen. Auch in der Kunst werden neue Techniken und Materialien aufgegriffen, um Stimmungen und Strömungen der Zeit darzustellen. Anhand der Arbeiten von Anne Mundo und Ralf Weber wird die Frage nach der Wertigkeit von Kunst im Angesicht der verwendeten Materialien verhandelt. Inwieweit ist es noch „zeitgemäß“ exklusive und hochwertige Materialien in der Kunst zu verwenden oder ist es genauso legitim, die Idee an sich zu verkaufen – ohne Gedanken an Beständigkeit? Kann Kunst als solche nur in einen kulturhistorischen Kontext gesetzt werden, wenn das zugrundeliegende Material vom Betrachter als „wertig“ erachtet wird oder anders gefragt – hätte Leonardo die „Mona Lisa“ auch in Acryl gemalt?

Bildnachweis
Anne Mundo – Foto: Alexej Hermann © Stiftung Brandenburger Tor (Ausschnitt)
Ralf Weber – Foto: Roswitha Frey (Ausschnitt)